ERNST GELEGS

Shownotes

„Orbán war meine Jobgarantie.“ – Ernst Gelegs war mehr als 25 Jahre ORF-Korrespondent in Budapest und hat Ungarn und seine politische Entwicklung so intensiv begleitet wie kaum ein anderer österreichischer Journalist.

In der ersten Folge von „Sonnenzeiten“ blickt die ORF-Legende gemeinsam mit Barbara Eselböck und Herbert Oschep zurück auf ein außergewöhnliches Reporterleben, erzählt von seinen Jahren in Ungarn und davon, was nach mehr als vier Jahrzehnten Journalismus vom Berufsleben bleibt.

Natürlich wird dabei auch genossen: Bei einer Flasche Burgenland-Wein geht es um gutes Essen, Wein, das pannonische Lebensgefühl und die Frage, worauf sich ein weitgereister Journalist kulinarisch freut, wenn er wieder nach Österreich kommt.

Ein Gespräch über Weltpolitik und Heimat, Ungarn und das Burgenland – und die schönen Dinge des Lebens.

IMPRESSUM "SONNENZEITEN" ist ein Podcast von Wein Burgenland im Auftrag der Landesholding Burgenland Hosts: Barbara Eselböck, Herbert Oschep Aufgezeichnet im Taubenkobel www.taubenkobel.com Redaktion und Vermarktung: julia@peggys.agency Produktion: www.peggys.agency Tonmischung: Emanoel Bruckmüller Coverfoto: Irina Gavrich Intro Musik: David Reiterer Mehr Information www.weinburgenland.at Kontakt: oschep@weinburgenland.at

Transkript anzeigen

00:00:04: Prost und willkommen beim Podcast Sonnenzeiten, der Genuss-Podcast mit Barbara Isselböck und Herbert Orschep aus dem Taubenkobel.

00:00:18: Also ich sage immer, Viktor Urban war der Garant meines Arbeitsplatzes!

00:00:23: In Sonnenzeit treffen wir besondere Menschen und sprechen mit ihnen über die guten Dinge des Lebens

00:00:30: – übers Genießen, übers Essen und Trinken und natürlich das wunderschöne Burgenland.

00:00:39: Ernst Gellix gehört zu den bekanntesten Auslands-Korrespondenten des Landes.

00:00:43: Der gebürtige Wiener begann seine Karriere bereits in der Zeit beim ORF, zunächst im Sport, später in derzeit im Bild und schließlich als Auslandskorrespondent.

00:00:54: Er berichtete aus rund zwanzig Ländern, aus London ebenso wie aus Krisengebieten im Irak oder in Syrien.

00:01:01: Vor allem aber ist sein Name untrennbar mit Ungern verbunden.

00:01:05: Im Jahr zweitausend baute er das ORF-Büro in Budapest auf und berichterte von dort mehr als fünfundzwanzig Jahre lang über Ungern und Osteuropa.

00:01:15: Ende fünfundzwanzig verabschiedete er sich nach mehr als vier Jahrzehnten, als Journalist in den Ruhestand.

00:01:22: Heute geht es bei uns aber weniger um Politik und Weltgeschehen, sondern um das was Österreich und Ungarn ebenfalls verbindet – Wein, Essen, Genuss und natürlich das Burgenland!

00:01:33: Lieber Ernst heute einmal Korrespondent aus dem Taubenkorre, schön dass du da bist.

00:01:37: Freu

00:01:37: mich auch sehr hier zu sein.

00:01:38: danke

00:01:39: Kommt natürlich gleich meine erste Frage Wie schmeckt Österreich und wie schmeckt Ungarn?

00:01:44: Ja schon, da gibt es riesige Unterschiede.

00:01:49: Der Ungarn ist eine sehr fette Küche, man kocht viel mit Schmalz und es ist schärfer als bei uns.

00:01:59: Es ist vielleicht nicht immer so liebevoll gekocht wie in Österreich, das muss ich auch sagen, da wird mir den Wind zandrat.

00:02:08: Heißt aber nicht, dass es schlechter schmeckt.

00:02:10: Aber man muss schnell auf den Tisch kommen und ich liebe die ungerische Küche sehr, vor allem Kugelschleweisch also die Gulaschsuppe, die nicht zu verwechseln ist mit dem Wiener Saftgulasch.

00:02:26: Weil das Wienersaft-Gulasch so wie wir es kennen heißt in Ungarn per Köln und der schmeckt weniger gut.

00:02:33: Da ist unser Saft-gulaschen viel besser!

00:02:36: Aber die Gouya ist super, also die Goura ist lecker.

00:02:39: Die Ungarns haben ein kurzes Gouyash dazu.

00:02:41: Die hieß natürlich schon sehr fein!

00:02:42: Das ist toll.

00:02:43: Lecho ist immer was Herdliches.

00:02:46: Paprika, Tomaten und Zwiebeln.

00:02:48: Man kann auch ein paar Champignons reingehen.

00:02:50: Ehrlich zum Kotelet, zum Schweinskotelet dazu reisen.

00:02:53: Super!

00:02:53: Ansonsten meine Lieblings.

00:02:55: Speisen UND nicht zu vergessen Töltet-Paprika Also gefüllte Paprika mit Paradeissauce, die in Ungarn süßlich scharf ist.

00:03:05: Bei uns ist sie mehr süßlich, wenn man es richtig macht.

00:03:08: In Ungarn, die Ungarn geben dann auch noch ein bisschen Schärfe dazu, was wahrgutes.

00:03:12: Na ernst?

00:03:12: Wenn ich dir so zuhöre, da kriege ich wirklich einen gewaltigen Appetit.

00:03:15: Ich auch!

00:03:17: Zu einem guten Essen gehört natürlich auch ein guter burglänischer Wein und ich habe dir zu Ehren heute einen sehr, sehr guten blaufränkisch mitgenommen vom Albert Gesellmann aus dem Mittelburgenland.

00:03:28: Ein sehr robuster Rotwein Der lässt sich nicht alles spallen, so wie nur

00:03:32: auch.

00:03:33: Das ist der Lieblingswein einer meiner besten Freunde im Budapest.

00:03:38: Na dann habe ich eine gute Antwort.

00:03:39: Ja

00:03:40: wirklich unglaublich!

00:03:41: Und meine erste Frage geht da auch in Richtung Ungarn wo du ja sehr viele Jahre beruflich und auch privat unterwegs warst?

00:03:49: Wie sehr fehlt dir Wiktor Orban?

00:03:53: Also ich sage immer, Viktor Orban war der Garant meines Arbeitsplatzes.

00:03:58: Solange er regiert hat, weiß einmal klar dass der ORF sicher einen Korrespondentenbüro im Budapest hat.

00:04:03: Warum sag' ich das?

00:04:05: Es ist bis ins Jahr zehntausendzehn als Viktor Orband zum zweiten Mal wieder Premierminister geworden ist und dann es sechzehn Jahre lang geblieben war die Diskussion im ORF, ja braucht man den eine Korrespondentenbüro unbedingt in Budapest.

00:04:21: Sollte das nicht sein in Prag oder in Warschau oder Bucharest oder sonstwo in Osteuropa?

00:04:27: War ja auch für Osteeuropa zuständig und dann war dann immer die Diskussionsnaja.

00:04:32: deswegen die Frage ob es mal um ein Budapests brauchen weil man ist so schnell von Wien im Budapesten.

00:04:38: Ein Argument dass ich für ihr dumm halte.

00:04:43: Weil es geht ja nicht darum, dass der UAF-Korrespondentenbüro satt möglichst weit weg von Wien, weil demnach müsst man einen Korrespondentensbüror haben in Südamerika oder in Sydney – das ist weit!

00:04:55: In eineinhalb-, zwei Stunden bin ich jederzeit in irgendeiner europäischen Abstand.

00:05:01: Das ist nur eine Frage des Verkehrsmittels.

00:05:03: Also ich bin in zwei Stunden in London, Paris, Wurstwo und dort haben wir auch korrespondentene Büros.

00:05:09: also ist es auch nicht allzu weit Und ich habe immer gesagt, wir brauchen das.

00:05:13: Weil Ungarn politisch einfach anders tickt als die österreichische Politik und weil die östererische Wirtschaft vor allem auch die burgenländische Wirtschaft sehr verwoben ist mit der ungerischen Wirtschaft und weil es v.a.

00:05:29: auch Burgenland auch familiär sehr viele Verbindungen gibt.

00:05:33: Das sind ja Verwandtschaften.

00:05:36: Ich meine man darf nicht vergessen, dass Burgenlern war einst einmal Ungarn Und übrigens, die Ungarn leiden heute noch, dass das Burgenland österreich ist.

00:05:46: Jetzt hätten wir kein Problem, wenn es zurückgehen wird oder?

00:05:49: So schaut's

00:05:50: aus!

00:05:52: Da vorschauen...

00:05:53: Also es ist so, dass die Frage war

00:05:56: Wobei der Abgehter, Viktor.

00:05:58: Ja also insofern geht er mal schon ab weil ich wäre gerne noch länger im Budapest geblieben.

00:06:05: aber wie auch immer auch wenn Victor Orbern wieder gewählt worden wäre meine Zeit ist vorbei Ich habe meinen Pensionsalter erreicht und ich verhehle nicht dass sich gern weitergemacht hätte.

00:06:16: er war da oft gesagt nein zu teuer gehen, wenn sie um.

00:06:22: Warst du den neuen Aufschwung?

00:06:23: Hast du denn noch gespürt im Puder-Best?

00:06:26: Mir war klar, dass Viktor Eubon die Wahlen verlieren wird.

00:06:30: Mir war nicht klar wie hoch und wie deutlich es sein wird.

00:06:33: Ich habe immer eher gerechnet, es wird eine knappe absolute Mehrheit für Peter Madia und seiner Partei Tissa.

00:06:40: Dass das so deutlich ausgefallen ist, das hat mich dann schon überrascht.

00:06:43: aber ich habe gespült, dass die Unzufriedenheit in dem Land gewaltig.

00:06:49: Der Staat hat auch zum Teil ja nicht mehr funktioniert.

00:06:53: Das medizinische System desolats, das Bildungssystem desolate, die Infrastruktur desolat.

00:06:59: Die Bahnverbindungen sind teilweise nicht mehr gefahren, waren permanent defekt.

00:07:04: Also die Krankenhäuse in einem erschreckenden Zustand – also die Ungarinnern und Ungarn hatten wirklich die Nase voll von sechzehn Jahre Ohrbahnen der immer wieder die Missstände auf die Opposition geschoben hat.

00:07:19: Nämlich gesagt naja das ist von den Sozialisten, Wahnsinn es ist von dem Sozialisten!

00:07:23: Der hat sechszehn jahre regiert und traut sich dann immer noch so an die Oppositionsschuld.

00:07:27: Ja da ist er aber nicht tanzig

00:07:29: Ja, aber das hat den Ungern dann nicht mehr funktioniert.

00:07:32: Und die Ungerinnen und Ungern haben gesagt jetzt ist Schluss!

00:07:35: Und vor allem eines ist ihnen wirklich auf den Nerven gegangen diese permanente und immer weitergehende Korruption.

00:07:43: wenn man sich anschaut die Geschäftsleute sprich Oligagen rund um Viktor Orban sind innerhalb von sechzehn Jahren von Pleitiers zu Multimilliardären Nicht Multi-Millionär, sondern Milliardär geworden.

00:07:57: Mein Lieblingsbeispiel Lorenz Mesarosch einer der Schulfreunde von Viktor Aubern war im Jahr Zwei-Tausendneuen pleite mit seiner Gasinstallationsfirma.

00:08:07: Er ist ein gelernter Gasinstallateur.

00:08:10: Sechszehn Jahre später wird sein Vermögen auf vier Milliarden geschätzt.

00:08:14: aber Euro nicht.

00:08:15: vorhin werden vorhin schon viel, aber es ist Euro?

00:08:17: Vier Milliarden Euro und sein Firmengeflecht besteht aus mehr als ein Tausend Zweihundert Firmen.

00:08:24: Der weiß gar nicht, was er hat.

00:08:28: Er gilt auch als Stroman und als Geldtasche der Familie Orban wie es heißt.

00:08:32: aber das wird jetzt alles aufgearbeitet in Ungarn und ich denke Peter Madia hat da jetzt alle Hände voll zu tun.

00:08:39: Er will ja viel Geld wieder zurückholen, was den Oligarchen so zugeschanzt worden ist an Staatsaufträgen.

00:08:47: also er will da alles untersuchen lassen Und man wird sehen, da werden noch einige prominente Personen von Gericht stehen.

00:08:53: Möglicherweise auch Viktor Hauern.

00:08:55: Na dann muss ich ganz kurz eine persönliche Geschichte wiedergeben weil wie du weißt sie war bei Nisseln und auch DOSCO-Zill im Büro und die waren auch mehrmals in Budapest und du warst dort der Korrespondent.

00:09:07: und nur damit man ein bisschen versteht unter welchen Druck du auch gearbeitet hast, denn da hat mir nach einer Pressekonferenz einen Staatssekretär gesagt Also, das ist zuvor doot-de-coording.

00:09:18: Und dann hatte ich das Vergnügen oder die Last, egal wie man es nimmt, dass wir zu sechst mit dem Weg der Ohrbahn bei einem Mittagessen waren und dort – das muss jetzt leider erzählen – da ist mir wirklich ein massiver Vorbaar passiert, weil's hat Gulasch gegeben.

00:09:34: Gegenüber von mir war der Staatssekretär.

00:09:35: Der Orban hat zwei Stunden mit Rosko Zyl über Migration geredet also nur der Orban eigentlich.

00:09:40: Der Roskozil hat nicht viel rennt dürfen da!

00:09:45: Cooler Schrein gestochen und man kann ja passieren, dass man es ein bisschen anbaut.

00:09:49: Aber ich habe es so rein gestocht und das der Stotze-Kircher ist heimkript in den Auto.

00:09:54: Der Orban hat mich ganz verächtlich angeschaut und das war's dann für mich.

00:09:58: Da sind wir wieder zurückgefahren ins Burgland aber die Stimmung dort war schon... Also ich glaube, das war sich sehr anstrengend auch schwierig für dich da vernünftig.

00:10:07: Ich kann mich daran erinnern nämlich die wollten nicht einmal In dieses Kurz mit der Kamera, in dieses Besprechungszimmer geht es mal kurz ein paar Schnittbilder machen.

00:10:18: Wo man sieht den Herrn Launeshauptmann im Ohrbahn.

00:10:21: Das wollten sie verweigern.

00:10:23: aber das ist dann sozusagen glaube ich auf die Intervention von euch, von der Presse Stelle der Landesregierung.

00:10:30: Ist das, hat man da protestiert und dann hat man mit Gnaden halt reinlassen sein.

00:10:34: Ich war Persona non grata.

00:10:37: Ja und zwar deswegen es ist ja dreimal der ungerische Botschaft hat sich einen Termin geben lassen beim damaligen Generaldirektor Alexander Wrabetz.

00:10:48: Und bei diesem Termin hat er jedes Mal meine ultimative Absetzung und Rückholung nach Wien verlangt, und der Wrabez hat ihm jedes Mal gefragt ja warum?

00:11:02: Was hat er da an?

00:11:04: Hat der Botschafter gesagt weil er falsch über Ungarn berichtet und über die Regierungspolitik.

00:11:10: Und dann hat der Warbeitz gesagt, es gibt die Komm-Austria.

00:11:12: Das ist die Medienbehörde in Österreich und wenn Sie der Meinung sind dass das falsch ist, dann klagen sie ihn bitte.

00:11:18: Dann schauen wir wie der Prozess ausgeht und dann werden wir die Konsequenzen ziehen.

00:11:21: Und jedes Mal hört der Botschafter gesagt Ja!

00:11:23: Das werde ich tun.

00:11:25: auf die Klage warte ich noch heute.

00:11:29: Also wir haben ja auch ein sehr eigenständiges Erlebnis gehabt mit Ungarn.

00:11:34: Wir haben früher einen Lokal gehabt den Ungarn des Hauses im See direkt dem Ferturakosch am Neusiedlersee Und nach Presseberichten ist das alles abgebrannt.

00:11:44: Die Wahrheit war, es ist ein Teil abgebrannt und ich sage immer wir sind nicht enteignet worden sondern wir sind entorganisiert worden dort.

00:11:53: Es ist ja den österreichischen Bauern auch so gegangen.

00:11:55: da gab's ja Pachtverträge.

00:11:57: österreichische Bauern von Niederösterreichisch-Bogenländischer Bauern hatten Pacht Verträge aufs Dreiunddreißig Jahre abgeschlossen manche Pacht verträge sogar vor Neunerneinzig Jahren Und die hat oben mit einem Federstrich beendet und die Ernte gestohlen, weil die Entscheidung viel im Sommer.

00:12:15: Dass das die Pacht beendete ist und da sind dann schon die Ungerischen Bauern gekommen und haben die Erntee eingefahren, die eigentlich die Österreicher sozusagen ausgebracht haben.

00:12:26: Was das Spannende auch bei uns war, dass es nicht möglich war einen ungerischen Anwalt zu finden... Richtig,

00:12:34: alle hatten Angst.

00:12:35: Es haben sich dann in den letzten Jahren doch einige getraut auch an die Öffentlichkeit zu gehen mit Kritik und die auch einige vertreten haben.

00:12:46: aber die meisten wurden von einem österreichischen Anwalt vertrete mit ungerischem Wurzeln der fließend ungerig gesprochen hat und auch Vertrauensanwalts der österreichische Botschaft war, der hat die meisten vertretert.

00:13:01: Es war eine Scheintemokratie gewesen, die aber aufgezogen hat über sechzehn Jahre lang.

00:13:06: Er hat sich als er zwei Jahrzehnte gekommen ist offenbar gesagt ich werde nie wieder Wahlen verlieren beziehungsweise Fides wird für ihm regieren und sämtliche demokratischen Kontrollinstanzen die es in einer Demokratie gibt wie Rechnungsobverfassungsgericht, Oberste-Gerichtsobstaatsanwaltschaft sind mit Orban-loyalen Personen besetzt worden, mit seinen Freunden.

00:13:35: Und das ist Erscheinendemokratie!

00:13:39: Das einzig Demokratische, dass es in Ungarn gegeben hat waren die Wahlen alle vier Jahre.

00:13:44: Die wurden frei aber unfair wie die OSCD gesagt hat weil Orban auch mit Steuergeld Wahlkampf betrieben hat.

00:13:53: Er hatte riesige Plakate in ganz Budapest plakatieren lassen, abgesehen davon dass die ganzen Plakatstände alles in Fidesand waren weil der Besitzer dieser Plakat-Ständerfirma war auch ein Freund vom Orban.

00:14:07: das heißt er hat dann Oppositionellen gar nicht plakatiert lassen und dann so eine riesige Parteipolitische Plakate zu sehen gewesen und ganz rechts unten stand immer Kormann-Info, also eine Regierungsinformation.

00:14:20: Und damit ist das schon vom Steuergeld bezahlt worden und nicht mehr von der Partei, wo es alleine parteipolitische Wärmung war.

00:14:27: Also da gibt es schon Dinge...und die Europäische Union hat viel zu lange zugesehen.

00:14:33: Und zwar ich möchte der Europäischen Union da jetzt gar keine Schuld geben!

00:14:36: Es ist deswegen so passiert weil man als die der große Big Bang war und man die osteuropäischen Länder im Jahr vier aufgenommen hat.

00:14:45: Das waren damals alles lupenreine Demokratien, man in Brüssel nicht gedacht hätte dass es tatsächlich ein demokratisches Land gibt das sich zurückentwickelt.

00:14:57: Wieder Hinrichtung, sage ich jetzt eine Diktatur unter Anführungszeichen.

00:15:01: Das hätte man nicht für möglich gehalten und deswegen war die EU-Kommission auch permanent mit Ungarn überfordert bis man erst in den letzten Jahren doch seiner politischen Linie gefunden hat indem er sozusagen Fördergelder eingefroren hat, indem er gesagt hat wir können den Orbern nur durch Entzug der Fördermittel zur Vernunft bringen.

00:15:20: Wir zentrieren uns auf die schönen Dinge des Lebens.

00:15:23: Burgenland, Wein?

00:15:24: Was trinkst du gerne für ein Wein?

00:15:26: Ich muss jetzt einen Geständnis machen... Die Weißweine sind wir aus Niederösterreich lieber!

00:15:31: Ich bin im Pulkartal.

00:15:33: Er

00:15:35: kennt noch nicht alle.

00:15:37: Also der grüne Weltliner ist schon super und auch preiswert.

00:15:42: hingegen Die Rotweine sind einfach fantastisch in Burgenland.

00:15:46: Ich habe noch keinen einzigen schlechten Rotwein getrunken oder keiner, der man nicht wirklich geschmeckt hätte.

00:15:53: Es gibt natürlich ein paar, die sind super!

00:15:58: Zu meinem Lieblingswein gehört ein Wein... Darf ich das sagen?

00:16:03: Das ist auch einer meiner Lieblungsweine und natürlich auch die Weine vom Gesellmann.

00:16:07: Also magst du ja also kräftige Rot?

00:16:09: Ja, genau.

00:16:09: Und da ist es Burgenlad.

00:16:10: Natürlich prädestiniert für kräftigere Rotweiner Und das haben sie auch mit Ungarn gemeint.

00:16:14: Die Ungarn haben auch sehr gute Rotweine!

00:16:16: Die Ungern haben überhaupt.

00:16:18: meines Erachtens die Weißweine sind alle mäßig, also sie schmecken mir nicht.

00:16:22: Sie sind qualitativ sicherlich gut aber sie schmeckten mir nicht... Bulgenländer sind da schon besser in der Weiswein-Produktion.

00:16:30: Also ich könnte mir, ich könnte ja schon einen bulgenländischen Weißwein finden, dem er schmeckt.

00:16:34: Weil die etwas schwereren wie Chardonnay oder so Burgunder... Ich glaube

00:16:38: wir müssen ein Blinkerkostum machen mit ihm!

00:16:40: Aber grüner Weltliner, das sage ich euch, Grüne Weltliner aus dem Bulkartal?

00:16:47: Nein, nein, das hast du schon

00:16:47: gesehen.

00:16:48: Das brauchen

00:16:49: wir jetzt nicht mehr her.

00:16:50: Wir wissen deine Geschmacksvorlieben und ich glaube Grüne Wettliner Leiterberg, vom Leiter Berg.

00:16:58: Ich glaube du find' mir was?

00:16:59: Na schau mal, ich schaue

00:17:00: mal!

00:17:03: Da

00:17:03: müssen wir jetzt auch auf den Preis schauen.

00:17:06: Weil in Niederösterreich bekommen sie wirklich qualitativ hochwertige Weisweinegrüne Weltlieder die auch im Salon österreichischer Wein zu finden sind um sagen wir mal acht Euro fuchtzig.

00:17:16: Ich weiß nicht ob ich da in Burgenland dabei

00:17:18: bin.

00:17:18: Ja das sind wir in Burgeland dabei.

00:17:21: Aber da gibt's ja auch eine Parallele zwischen dem Burgen und Ungarn.

00:17:25: Beide sind sehr patriotische Weintrinker.

00:17:27: Das heißt, die Ungarn trinken gerne ungerischen Wein und die Burgenländer trinken natürlich in erster Linie burgenländischer Wein.

00:17:34: Ja,

00:17:35: ja!

00:17:35: Die Burgenblender trinken ihn aus Überzeugung, ihren Wein... ...die Ungarn weil es keine Alternativen gibt.

00:17:42: Also sie werden vergeblich wirklich ganz tolle französische oder italienische Weine in Ungarn finden.

00:17:48: Das hat damit zu tun, dass auch unter Viktor Orban der Markt ziemlich abgeschottet wurde.

00:17:54: Man hat wahnsinnige Schwierigkeiten als Österreicher, Weine nach Ungarn zu liefern weil man braucht einen Importeur und der Dörr ist im Prinzip nichts anderes als ein Zwischenpischer, sag ich jetzt mal unter Anführungszeichen.

00:18:09: Der einfach auch seine Provision haben will und damit bekommt der Wein einen Preis oder fällt in eine Preiskategorie die man sich dann nicht mehr leisten will oder leisten kann?

00:18:21: Ich kann mich erinnern wie das bei uns war mit dem Haus im See.

00:18:23: wir haben unsere Weine Also von Kotoko, meiner Schwester.

00:18:27: Wir mussten die Weine zuerst an einen Importeur verkaufen und der hat uns dann wiederverkauft in Ungarn.

00:18:32: Und es hat ja in Ungern nach jedes Getränk diese Kapsel oben.

00:18:37: Das ist total schwierig da Alkohol!

00:18:41: Und es war auch so, wenn sie in einem Restaurant in Ungarn einen ausländischen Wein anbieten, da hatten Sie ja auch steuerlich einige schwierige Hürden zu nehmen.

00:18:52: Das war also nicht so einfach zu versteuern dann und daher haben viele darauf verzichtet.

00:18:57: Weil ich sage, die ungerischene Rotweine sind eh gut!

00:19:02: Die Weißweine werden sich schon gewöhnen drauf... Daher mussten die Ungarinnen und Ungarn Hauptsächlich ihre Ereign an Weine trinken, weil die Vielfalt nicht da war.

00:19:13: Übrigens dasselbe ist beim Käse.

00:19:15: also auch da vermissen sie die große Auswahl dies bei uns in Österreich gibt an ausländischem Käse.

00:19:24: Also ich war jetzt letztes Wochenende das erste Mal seit fünfzehn Jahren im Budapest.

00:19:28: muss sagen, ich war total positiv überrascht von der Stadt.

00:19:30: Das war ganz anders wie immer Sie erwartet habe oder wie es damals im Bild köpte und wir waren in vielen tollen Restaurants.

00:19:38: Ich war überwältigt von der Anzahl an guten Restaurants, die es gibt.

00:19:43: Und jetzt verstehe ich auch warum wir überall so viel bezahlt haben.

00:19:46: Das ist auch preislich kaum ein Unterschied!

00:19:49: Wenn nicht sogar kostspieliger?

00:19:51: Die Top-Restaurant sind teilweise teurer als in Wien.

00:19:56: Sicherlich teuer als im Burgenland die Tophäuser... Das hängt damit zusammen, dass die Restaurantbesitzer immer bemüht waren eine Qualität zu halten.

00:20:10: Die Köche waren relativ billig und daher war die Fluktation arg groß.

00:20:14: Der Koch war gut, hat einen gewissen Betrag X verdient... ...und dann hat sich herumgesprochen da ist man gut!

00:20:21: Und dann ist der nächste Restaurantbesitzer gekommen dazu, gesagt X plus eins kommt zu mir und der ist gegangen.

00:20:27: Und dann hat er die Schwierigkeit kapat.

00:20:29: Jetzt muss ich mal anfinden, der das Niveau hält.

00:20:31: Das ist oft nicht gelungen, da ist das dann das Nivor der Speisen gesunken Und daher haben die viele gläubere Restaurants gesagt, wir zahlen gleich so gut.

00:20:44: Gleich viel!

00:20:45: So dass der möglichst nicht davonläuft und ein gutes Kochen.

00:20:48: Das schlägt sich auch im Preis nicht an.

00:20:51: Obwohl es waren wirklich ... Wir waren auf diesen Siegert Musikfestival und das war eine Qualität egal wo wir waren Hotel, Lokale, Bars, Kaffeehäusern.

00:21:03: also die Qualität was angeboten wird, Weltklasse.

00:21:08: Ist gut!

00:21:09: Ich frage mich nur wie sich das die Ungarn leisten können nicht?

00:21:12: Also der Durchschnittsbürger, wenn man sich sagt dass Durchschnitteinkommen in Ungarn beträgt so zwischen tausend und tausund zweihundert Euro.

00:21:25: Jetzt müssen sie natürlich ihre Fixkosten und so.

00:21:29: Also da denken Sie schon nach, ob sie sich einen teuren Restaurantbesuch leisten.

00:21:33: Es gibt sehr viele billige Lokale aber da wollen wir alle irgendwie nicht hin.

00:21:36: Da wird es so zamtraten!

00:21:38: Es muss nicht immer schlecht sein, aber manchmal kann auch schlecht werden.

00:21:42: Hier war Einkaufen Lebensmittel?

00:21:44: Was gehen die Ungarn am liebsten in Österreich?

00:21:47: Ja,

00:21:47: weil sie da eine super Auswahl haben.

00:21:50: Also wenn Sie einen französischen Käse oder ich weiß nicht was kaufen wollen einem Besonderen dann müssen sie nach Österreich fahren, denn den finden es nicht!

00:21:59: Es ist ja so dass das auch ein Urbandgesetz bekommt immer wieder zurück zu ihm, dass die Supermärkte-Achtzigprozentungerische Produkte anbieten müssen und mir hat der Chef von Spar-Ungarn gesagt ungerischen, drabisch der Käse genauso viel wie wir von französischem Kamemberg.

00:22:19: Dann essen sie halt kein französischer Kamemberger sondern sollen es an einen ungerlichen drabischen Käse essen.

00:22:23: also wir haben nicht mehr drabische Käse fertig.

00:22:27: Wobei ohne den Herrn Orwann in Schutz zu nehmen jetzt da ganz weit weg.

00:22:33: aber was ja eigentlich nicht schlecht ist wenn man sich auf die Produkte der Region konzentriert und wenn man dort die Qualität hebt So wie wir es in Bundland jetzt auch geschafft haben, oder?

00:22:44: Dass man einfach die Qualität von den einzelnen Produzenten hier... Da gebe

00:22:49: ich dir vollkommen recht.

00:22:51: Aber das hast du ja nicht!

00:22:52: Dass sich ausländische Produkte jetzt nicht mehr anbieten.

00:22:55: Weil da hebt sich dann die Qualitäten weniger.

00:22:58: Also ich muss wirklich in direkter Konkurrenz mit einem Bleiben wir beim Beispiel in zwischen Kamenbär anbieten.

00:23:04: Das heißt, ich muss an Kamenbeer anbitten, an Österreichern der das Niveau hält, der auch gut ist und der preislicher passt.

00:23:12: Also einfach die ausländische Konkurrenz zu exkludieren nur damit ich sozusagen meine eigenen Produkte habe – das ist glaube ich nicht der richtige Weg

00:23:23: vor allem in einer moderner Welt.

00:23:24: Und in der europäischen Union wo wir alle so stolz sind dass an Feinand Reocha genauso kaufen können, wie eben der viel zitierte französische Kamemberger oder die italienisch-leichtseuerliche Salami diese Dinge.

00:23:41: Da sind wir froh dass das geglückt ist mit der Europäischen Union und dass wir jetzt sozusagen eine viel größere Auswahl haben als noch in den Achtzig oder Neunziger Jahren.

00:23:52: Was ist das was der Österreicher im ungarischen Supermarkt kaufen sollte?

00:23:57: Salami Ungerische Salame.

00:24:00: Tokai-Aven Unikum!

00:24:05: Der ist wirklich der Unikum.

00:24:07: Also wenn man gerne einen Magenpieter so auf den Verdauungsschnappsal hat, weil man das gern hat dann empfehle ich wirklich einen Unikum.

00:24:14: da gibt es mittlerweile schon drei ganz tolle Geschmacksrichtungen und das eine ist also der normale Unikum, der so ein bisschen schmeckt aber viel milder wie Runderberg.

00:24:25: Dann gibt es den Unikum Silver, den trinken die Dame ganz gerne, dass er aus Zwetschgen-Base ist.

00:24:33: süßliche Note und super.

00:24:35: jetzt ganz neue, das mir sehr gut schmeckt ist der Unicom Orange.

00:24:39: Auf einer Erarschen-Base ist es leicht bitter.

00:24:41: ich habe gern Grapefruit aber wäre so ein bisschen das leicht pitterliche oder den bitteren Geschmack hat, da ist der mit dem Unikum auch gut bedient.

00:24:49: Also ich bin beeindruckt.

00:24:50: ein Unikum-Expel am Skellex?

00:24:52: Ja ja!

00:24:53: Ich bin auch durch das Werk geführt worden damals und die haben mir gezeigt also es sollte man auch besuchen.

00:25:01: Es ist direkt in der Stadt auf der Pesters Seite ist die Unikumfabrik und da kann man sich durchkosten und dann kann man eine Werksführung machen und das ist wirklich sehr empfehlenswert.

00:25:14: Ich würde gerne noch was fragen zu deiner langjährigen OF-Dätigkeit.

00:25:19: Du hast ja auch sehr viel erlebt, du warst in sehr vielen Ländern und weil wir gerade dann vom Verdauen... Was hast du bis heute noch nicht verdaut?

00:25:26: Also gibt es da wirklich auch schlimme Ereignisse wo du berichten musstest?

00:25:30: Du wirst halt noch denkst pfff das war schon ganz schön hart!

00:25:34: Nein also in Ungarn fallen mir nicht andere Länder ein.

00:25:36: Das

00:25:37: meine ich auch.

00:25:39: Ja ja, nein es hat dann schon einige.

00:25:42: Ich war beispielsweise als der Krieger ausgebrochen ist, also als Russland die Ukraine überfallen hat.

00:25:49: Zuerst in Polen weil wir darüber berichtet haben wie viele Flüchtlinge da jetzt von der Ukraine nach Polen kommen.

00:25:56: und ich war im Pseymischl das ist im Prinzip nur siebzig Kilometer von Lemberg entfernt und Lembergg war ja einmal eine österreichische Stadt, ist heute Ukraine Und ich habe dann zu meinem Kameramann gesagt, jetzt sind wir ein Wochen da im Schemmisel.

00:26:12: Jetzt wissen wir schon, wie flüchtlinge gekommen ist und jetzt müssen wir nach Lemberg.

00:26:16: Wir haben es dann wirklich geschafft, nach Lmberg zu kommen und dort haben sich wirklich dramatische Szenen abgespielt.

00:26:23: Also das war wirklich schlimm, wo Mütter mit ihren Kleinkindern die vom Osten der Ukraine in den Westen geflüchtet sind auf ihren Koffern gesessen sind.

00:26:33: Geweint haben nicht ihr Haus ihr Hab und Gut aufgegeben haben.

00:26:40: Aufgeben mussten weil bombardiert worden ist sie nicht mehr.

00:26:43: Die ihr ganzes Herzblut und ihre ganze Finanzkraft in dieses Häuschen investiert haben.

00:26:49: Wo Sie jetzt nicht einmal mehr wissen ob es noch steht oder irgendwie Russen drinnen sind und der Militärkommando daraus gemacht haben, die Kinder völlig verstört.

00:26:59: Also wer jemals Kinder gehabt hat, war es... Das ist ein Schockierender Moment.

00:27:04: Wann eine Kind wirklich Angst hat!

00:27:06: Angst geweihtete Augen.

00:27:08: Nicht wusste die Mama weint dauernd.

00:27:10: das Kind hat auch nicht gewusst was passiert da und des.

00:27:13: aber nicht nur einen Einzelfall sondern hunderte Tausende die durch den Bahnhof herum gesessen sind, nicht wussten wie's weitergeht.

00:27:20: Die seien jetzt in Lemberg ankommen, ja heute seien sie in Lmberg.

00:27:23: Das heißt nicht dass sie wirklich insichert wann wir Lemberges abombatiert wurden.

00:27:27: zwar nicht so oft wieder Ost aber doch.

00:27:29: Und was tun wir jetzt?

00:27:30: Ja, wohin?

00:27:32: Also da war keine Frage...

00:27:33: Das war schon schlimm anzuschauen!

00:27:35: Wie persönlich emotional darf Berichterstattung sein?

00:27:38: Wäre das auch eine gewisse Rolle dann?

00:27:43: Man muss objektiv bleiben.

00:27:45: Man muss versuchen sich zurückzunehmen, was nicht immer leicht ist und man muss sagen, was isst Nicht sagen wie es sein sollte oder nicht sagen, wie man glaubt dass es ist.

00:28:00: Sondern wirklich Fakten bezogen und die Bilder sprechen dann ohnehin für sich.

00:28:06: Also wenn man diese Familien sieht, haben wir neulich diese Bilder wieder angeschaut weil in Hauksdorf habe ich mit meinem Kameramann eine Präsentation über unsere Korrespondenten dasein mit dem ich fünfundzwanzig Jahre lang in Osteuropa herumgefahren bin und da zeigen wir ein paar so Clips her, unter anderem auch kurz dieses Lämberg.

00:28:25: Und dann haben die Bilder noch mal angeschaut, ich war schockiert jetzt noch, obwohl man das selber alles gedreht hat und ich das ja teilweise im Kopf habe.

00:28:32: Man verdrängt natürlich auch viel.

00:28:34: Das ist klar!

00:28:35: Aber das kommt dann alles wieder hoch und hat das Gefühl... Also das waren schon schlimme Momente, wo immer geht es um die Oman-Menschen.

00:28:42: Unfassbar!

00:28:45: Und eine hat geweint und gesagt, ich will nicht in Russland leben.

00:28:48: Ich bin Ukrainerin und möchte in der Ukraine leben.

00:28:52: Mittlerweile ist da wo sie herkommt von Russland anektiert.

00:28:56: das ist Russland jetzt.

00:28:57: Ob es bei Russland bleibt wissen wir noch nicht aber jetzt ist es Russland.

00:29:02: Würdest du heute hier und jetzt einen jungen Menschen überzeugen wollen dass er auch Journalist wird?

00:29:08: Ja unbedingt.

00:29:09: also wer das machen will soll das bitte tun.

00:29:12: Es ist viel schwieriger geworden.

00:29:15: Mit der künstlichen Intelligenz, mit der Budgetverknappung, mit den sozialen oder man kann auch sagen unsozialen oder asozialen Medien... Es ist schwieriger gewesen als ich begonnen habe.

00:29:30: aber wer das machen will bitte soll das tun und braun bleiben.

00:29:34: es gibt natürlich Phasen wo man zweifelt ob das wirklich da richtige Weg.

00:29:40: Diese Phasen hatte ich auch.

00:29:42: Aber man muss dran bleiben, weil es ist letztendlich ein Traumberuf.

00:29:48: Es ist wirklich ein sehr schöner Beruf für mich der Beste, den es gibt.

00:29:52: Wir sollten natürlich jetzt wieder zum Essen und trinken kommen.

00:29:54: aber ich habe nur eine brennende Frage!

00:29:56: Wie würdest du Migration in Österreich machen?

00:30:03: Ja, wenn ich das wirklich so hundertprozentig wüsste, säße ich wahrscheinlich nicht hier.

00:30:08: Es ist etwas versäumt worden.

00:30:10: im Jahr zwanzig fünfzehn – das ist keine Frage!

00:30:13: Man hat von einem ganz anderen Flüchtlingsbild ausgegangen und wir hatten in Österreich noch die Flüchtlingwellen im Zuge der jügelischen Zerfallskriege aber auch zweiter Weltkrieg.

00:30:28: Die Menschen sind da geflüchtet, sie sind um ihr Leben gerannt mit Österreich immer herzlich aufgenommen.

00:30:34: Die Flüchtlinge, die in den letzten Jahren im Jahr war, hat zwar auch sehr viele gegeben, die um ihr Leben gerannt sind.

00:30:39: aber die meisten haben doch versucht was ja auch verständlich ist ein besseres Leben wo zu finden.

00:30:45: Und deswegen hat sich dann diese Unteranführungszeichen Willkommens-Kultur entwickelt, weil wir in den Köpfen hatten.

00:30:52: Das sind alles Orme verfolgte Menschen, denen muss man helfen!

00:30:56: Es hat sich im Laufe der Jahre herausgestellt und da hatte Viktor Orban recht – da muss ich ihm Recht geben – das ist wirklich unterschätzt worden, weil es sich im Lauf der Jahre herrausgestellt hat, dass unter diesen vielen Flüchtlingen doch auch Terroristen, Islamisten und alles andere als Verfolgte waren Und da hat man zu wenig selektiert.

00:31:16: Jetzt, diesmal glaube ich am richtigen Weg mit dem Flüchtlings- und Migrationspark der Europäischen Union ist einmal eine richtige Richtung eingeschlagen worden und die EU Außengrenzen wurden dicht gemacht.

00:31:30: Das was ich nicht richtig finde sind die rigorosen Asylgesetze von Viktor Orban Der die Gesetzeslage so gestaltet hat dass es unmöglich ist für einen Flüchtling auf ungerischem Boden um politisches oder um Asyl anzusuchen, das kann es auch nicht sein.

00:31:51: Also wenn es jemand schafft zumindest untersuchen muss sich.

00:31:54: der Staat hat die Pflicht.

00:31:55: in einer Demokratie, in einer liberalen Demokratie hat der Staat eine Pflicht zu sagen okay du willst ein politisches Asyl.

00:32:01: wir prüfen das und wenn sich wenn sich herausstellt, dass es tatsächlich so ist.

00:32:06: Dann bekommst du Asyl und wenn sich rausstellt das es nicht so ist dann wieder auf Wiedersehen.

00:32:11: Also da bin ich schon dafür, dass man die Leute abschiebt, die keine Berechtigung haben.

00:32:15: Das wurde versäumt in den ... ja, fifteen, sechzehn, siebzehner Jahren.

00:32:21: Aber zu dem kehrt mir jetzt zurück.

00:32:22: Ich glaube nicht, dass der EU-Bakt ein ganz guter

00:32:25: ist.".

00:32:30: Kurz

00:32:31: und knackig

00:32:32: Weiß oder Rotwein?

00:32:33: Beides!

00:32:34: Mir möchte weder das eine noch das andere ausschliessen.

00:32:36: Ist doch ganz offen

00:32:37: Käse oder Gundlpalatschenke?

00:32:39: Du, eine schwierige Käse.

00:32:41: Palatschinken sollte nicht wegen meinen Bauch meinten!

00:32:45: Selber kochen oder bekocht werden?

00:32:47: Bekocht werden.

00:32:49: Wenn es wirklich von einer tollen Kökin oder einem Koch ist dann lieber bekrocht werden.

00:32:53: aber ich koche auch sehr gerne selber

00:32:55: Und was?

00:32:56: Ungerisch.

00:32:56: also Lecho koche ich für mein Leben gern.

00:32:58: Ich koche gern Chili Konkane, ich mache gern Fleischlaubern.

00:33:02: Ich bin eher so der Hausmannskostkocher Fluchtachtel

00:33:05: oder vernünftig nach Hause gehen.

00:33:07: Ich

00:33:07: kann nünftig nach Hause gehen.

00:33:09: Wenn es stressig ist, dann esse ich?

00:33:11: Äh... wenn es stressiger ist, koche ich!

00:33:13: Nach einem stressigen Tag bin ich meistens vom Büro in meine Wohnung und habe dann zu kochen begonnen.

00:33:20: Und das hat mich wirklich entspannt.

00:33:22: Als es fertig ist, hab' ich's nicht damit gegessen weil ich kein Hunger mehr gehabt hab von Kosten.

00:33:26: Und hab' das dann portioniert eingefuhren.

00:33:28: für Tage war eine Kustel was ich essen soll, da hab' immer das aufgedaut und war dann glücklich dass ich Essen hatte.

00:33:34: Sehr gut!

00:33:36: In meinem Kühlschrank findet man immer ...

00:33:38: Champagner.

00:33:39: Welchen?

00:33:40: Moé Chantot, mein Sohn wohnt in Südfrankreich und wenn der nach Österreich kommt bringt er mir immer von diesen kleinen Kellereien an Champagner mit der Suppe.

00:33:51: Den kriegst du ja nur in Frankreich Und in Österreich kaufe ich halt die gängigen Champagner.

00:33:58: Also einer meiner Liebingschampagner ist der Laurent Perrier Cueveros.

00:34:03: Der ist echt gut

00:34:04: Da ist wirklich so.

00:34:05: Und haltest du es so wie die Franzosen, dass man Champagner immer trinken kann?

00:34:08: Man

00:34:11: kann Champagner wirklich immer trinkt.

00:34:12: Das habe ich gelernt in Frankreich mit meinem Sohn, wo uns seit ewigen Zeiten in Frankrich und das hab' ich dort so mitbekommen.

00:34:19: Es ist auch bei meinem Sohnt gibt's immer Champagner.

00:34:22: Wenn Papa und Mama auf Besuch kommen, weil wir ja auch unsere Enkel-Dochter in Frankrig haben, gibt sie immer Champagne.

00:34:30: Die Weißweine zum Beispiel in Frankrijk schmecken wir gar nicht so gut!

00:34:34: Also es gibt ein paar, die sind nicht schlecht.

00:34:35: Aber sie sind meistens zu schwer.

00:34:37: Ich war im Porto, weil ich eine Reise geschenkt bekommen habe von meinem Sohn zum Geburtstag und die Weißweine haben wir dort alle nicht gemerkt.

00:34:43: Die Rotweine waren super!

00:34:45: Man trinkt in Frankreich mehr Rosé als weinig, ob das heiß ist?

00:34:49: Es ist ja immer ganz spannend.

00:34:51: also egal in welchem Haushalt man in Frankrijk geht... ...es gibt immer perfekten Käse und immer flaschen Schambanier.

00:34:58: Alles

00:34:58: was Feindes.

00:35:00: Also egal ob das jetzt Polefamilie oder

00:35:04: Nein, der Champagne ist auch billiger.

00:35:05: Er ist auch Billiger als

00:35:09: bei uns.

00:35:12: Ich genieße es wenn?

00:35:14: Wenn er so romantisch ist!

00:35:16: Was ist Romantik?

00:35:18: Das ist immer situationsbedingten, situationselastisch.

00:35:22: Na, wenn eine gute Atmosphäre ist dann fällt das Genießen noch leichter.

00:35:27: Aber ein gutes Essen genieß ich immer.

00:35:29: Wurscht ganz gut, es ist gut Wie sagt man bei uns Brustin?

00:35:34: Egeshe.

00:35:40: Mit welchem Gericht nimmt man den Österreich an die Angst vor Ausländern?

00:35:44: Mit dem Gericht von jenen Nationalitäten, von denen man Angst hat.

00:35:50: also zum Beispiel wenn sie Angst vor Syrien haben sollten Sie mit der syrische Küche kosten.

00:35:55: ich war in Damaskus in den neunziger Jahren sehr oft sogar und das ist wirklich köstlich.

00:36:02: Und dann sprechen sie dort mit den Menschen, die mit ihnen das Essen lassen sich erklären wie sie das kochen und schon verlieren sie die Angst.

00:36:10: Oder wenn Sie Angst haben vor einen afghanischen Flüchtling, probieren Sie mal die afghanische Küche!

00:36:16: Das ist für mich allerdings neulandlich war nie in Afghanistan weiß nicht wie es schmeckt aber das wäre mein Tipp.

00:36:24: Das ist eher ein klassisches Phänomen.

00:36:26: Man hat ja Angst, wenn man etwas nicht kennt oder was.

00:36:29: Wo

00:36:30: die Reise hingeht... Vor

00:36:31: dem Fremden!

00:36:32: Das ist so eine Uhrangst des Menschen würde ich sagen

00:36:35: und wir haben.

00:36:35: was wir nicht haben, ist Angst vor Wein.

00:36:37: und deswegen meine nächste Frage.

00:36:40: Lieblingsgericht und ich habe Burgenländische Wein.

00:36:43: Ich bin ohne Burgen ländische Bein.

00:36:45: Ein

00:36:46: Filet Steak habe ich schon sehr gerne Und dazu ein burgenländischer Rotwein.

00:36:52: Beides auf der Zunge zergehen lassen, das ist schon ein Hochgenuss!

00:36:57: Die Ungarn sagen... Ein Bohr ist ein Wein und wenn ein Wein besonders gut schmeckt, der sozusagen in die Geschmacksnürfen kitzelt und erregt, sagen sie ...

00:37:16: Das

00:37:16: ist ein richtiger Burgasmusch.

00:37:20: Das merkst

00:37:21: du.

00:37:21: Aber man merkt an deinen Ausführungen, dass du wirklich bist ein Genussmensch oder?

00:37:25: Ja ja

00:37:26: ich lebe gerne.

00:37:27: Und was würdest du einem Menschen sagen der vielleicht nicht so auf Genuss steht, da hat er das Essen nimmt oder das Pflichtaufgabe, haben wir es wirklich gemerkt, der versäumt erstens viel Und ich glaube, du hast es ja auch bewiesen in deiner leidenschaftlichen Rhetorik.

00:37:43: Wie wichtig ihr Genuss ist und ich glaube das ist schon eine wichtige Botschaft!

00:37:46: demmaus sein, bitte Leute genießt sie ein

00:37:50: bisschen.

00:37:51: Das kann ich nur empfehlen.

00:37:52: Ich meine nix gegen eine ausketische Lebensweise.

00:37:54: Also ich meine es ist schon okay aber so zwischendurch sollte man sich dann auch was gönnen und sich belohnen für seine, sagen wir mal aus ketische Lebensweisen.

00:38:05: Man sagt na heute gönne man was?

00:38:07: Es muss ja gutes Glas Wein her!

00:38:08: Es muss ein super Essen sein und am besten zu dir gehen.

00:38:14: Ich

00:38:15: glaube, es geht nicht.

00:38:17: Das ist der falsche Tisch.

00:38:19: Nein, aber ich glaube das eine schließt das andere.

00:38:20: Man

00:38:21: kann gesund

00:38:22: und genussvoll leben.

00:38:23: Genau, absolut!

00:38:24: Das soll ja eigentlich ein Ziel sein.

00:38:27: Dass wir den Genuss in uns tragen und trotzdem gesund bleiben und sind.

00:38:32: Bin ich eure Meinung?

00:38:33: Ja,

00:38:33: da kann man aus Burgenland auch sehr stolz drauf sein wie die Winzerinnen und Winzer gerade auch in dieser Dürresituation hart arbeiten.

00:38:40: Und es ist auch der Winzerjob ein sehr schwieriger Job Und die leisten wirklich hervorragende Arbeit.

00:38:46: und diese Produkte, genauso wie wenn ihr da laufkrochtzt.

00:38:49: Das muss man ein bisschen genießen, das muss man mal gespieren.

00:38:52: Ja, und es muss einem dann auch ein bisschen Geld wert sein.

00:38:57: Dass er Qualität seinen Preis hat, das hat sich ja schon herumgesprochen.

00:39:03: Natürlich muss man immer schon preisleistungen passen, dass kann ich mir das leisten.

00:39:06: aber eben wenn man's nicht jeden Tag macht sondern sich das einmal im Monat gönnt... wird das schon drinnen sein.

00:39:15: Was verbindet die im Burgenland?

00:39:17: Ist es für diese Schnitzstelle Ungarn Österreich?

00:39:20: Ja,

00:39:20: das ist eine Schnitz-Stelle Ungern Österreich.

00:39:22: Ich bin immer wieder gerne ins Burgen land gefahren.

00:39:24: ich hätte auch ganz gern in Burgen Land gewohnt.

00:39:26: Es wird ganz offen!

00:39:28: Ich bin ein gebürtiger Wiener und meine Frau und ich haben gesagt okay also wir sind in der Stadt beide in der Staat rausgeworden.

00:39:35: Ich in Favoriten habe sie eh schon eher ländlicher gehabt als meine Eltern mit mir nach Favoriten gezogen sind.

00:39:45: und meine Frau war in Margareten.

00:39:46: Das ist eher für uns

00:39:48: ins Burgenland als im ersten Bezirk?

00:39:50: Richtig,

00:39:50: genau!

00:39:52: Und wir haben dann gesucht wo wir uns niederlassen können und ich habe das Burgenlands immer im Auge gehabt.

00:39:59: aber es hat sich da nichts ergeben sondern sozusagen Niederösterreich.

00:40:02: was ergeben und das haben wir dann genommen dass wir sind ins Weinviertruck gezogen.

00:40:06: Mehr wäre das Burkenland gewesen Auch von der Kulinarik, wenn man das Weinviertel ist, bedauerlicherweise kulinarisches Ödland im Vergleich zum Burgenland.

00:40:17: Also es gibt aber ganz gute Gasthäuser, aber weit entfernt von dem Niveau was du bittest und was man generell im Burgenland bekommen kann.

00:40:27: Insofern beneide ich die Burgenländerinnen und Burgenländer.

00:40:30: sie wohnen in einem wunderschönen Bundesland.

00:40:33: Das waren jetzt ein paar Pluspunkte wie der Burgenantum Minus.

00:40:38: Ja natürlich jedes Bundesland hat seine Vor- und Nachteile.

00:40:43: Was gefällt dir besonders am Burgen, wo bist du gerne?

00:40:45: Die neue Siedler sind gegen das Saving Inclusion.

00:40:48: Das ist schon idyllisch und der Eisenstadt ist ein richtig liebes kleines Stadtteil.

00:40:52: Ich bin in London gewohnt und ich kenne viele europäische Großstädte auch US-amerikanische Großstaate.

00:41:01: Man hat die Vorteile einer Staat in Eisenstadt aber trotzdem am Land.

00:41:08: Und das ist das Faszinierende!

00:41:10: Wenn Sie in New York herumgehen, dann können sie ins Central Park ein bisschen spazieren gehen.

00:41:14: Das ist das einzige Grüne was sie dort haben und Wien hat zwar auch bietet sehr viel Grün Aber im Eisenstadt hat er so ein Flair.

00:41:27: Auch Osteuropä ist angehaucht, was mir gefällt.

00:41:30: Ich liebe Oste Europa!

00:41:31: Das ist wirklich bunt... ich hätte zum Beispiel nie Korrespondente in Brüssel sein können.

00:41:35: Wir haben ja viel zu langweilig gewesen.

00:41:37: Oste-Europa ist bunt, da tut sich was.

00:41:39: Da gibt es wirklich lustige Geschichten die man beobachten und dann auch erzählen kann.

00:41:47: Es ist Oste Europe einfach schön.

00:41:50: dann zähle ich so ein bisschen dazu.

00:41:52: Da merkt man es richtig, du hast noch so viel Energie und so viel Leidenschaft, du bist für zu früh in Pension gegangen?

00:41:57: Ja ja

00:41:57: das finde ich auch!

00:41:59: Aber meine Firma findet das nicht!

00:42:01: Okay lieber Grüße an der neue Effekte erstellen

00:42:03: wir.

00:42:03: Ich kann sie nicht ausrichten.

00:42:05: Wir bedanken uns recht herzlich für dieses ganz tolle Gespräch.

00:42:08: Ich bin nicht nur sympathisch, sämtelig und habe viel zu erzählen.

00:42:11: Jetzt welcher Rot?

00:42:13: Das ist auch gut so.

00:42:16: Danke dir vielmals.

00:42:17: Gerne gerne Danke,

00:42:18: danke.

00:42:20: Also dann,

00:42:39: Prost!

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